Prävention in der Kindheit und Jugendzeit

Die landläufige Meinung über Osteoporose lautet, dass es sich bei dieser Erkrankung um ein typisches „Frauen-über-40-Problem" handelt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen jedoch, dass die Wurzeln für Osteoporose in der Kindheit liegen. Die Prävention muss daher bereits im Kindes- und Jugendalter beginnen.

Grundlage der frühen Prävention ist das Erreichen eines optimalen Knochenwachstums und einer optimalen Knochenentwicklung in der Kindheit. Knochen sind ein durch einen regen Stoffwechsel gekennzeichnetes sehr lebendiges Gewebe. Das Skelett wächst kontinuierlich von der Geburt bis zum frühen Erwachsenenalter. Die maximale Stärke und Größe erreicht es in den Mitzwanzigern.

Um die störungsfreie, einer Osteoporose vorbeugende Entwicklung des Skeletts wirkungsvoll zu unterstützen, sollten Sie für Ihre Kinder bis zum Erwachsenenalter folgende Tipps und Hinweise beherzigen:

Ernährung

Mit kalziumreicher Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Sport kann in der Kindheit und Jugendzeit die Knochenmasse auf ein persönliches Maximum gesteigert werden. Je höher die Knochenmasse und Knochendichte in der Kindheit und Jugend, umso geringer ist das Risiko im Alter an Osteoporose zu erkranken. Sportliche Kinder und Jugendliche von heute, die ausreichend Kalzium zu sich nehmen, sind Senioren mit starken Knochen von morgen.

Ausgearbeitete Ernährungs- und Trainingsprogramme erhalten Sie in den verbraucherzentralen und bei vielen Krankenkassen. Auch Ihr Orthopäde und der Pädiater Ihres Kindes werden Sie gerne beraten.


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